Alles Edge oder was?

Bild: Windows (Unsplash)

Der Internet Explorer geht in Pension

Der veraltete Webbrowser Internet Explorer (IE) wird in Zukunft nicht mehr von Microsoft unterstützt werden. Hermeskim reagiert darauf, und wird die IE-Unterstützung auch schrittweise zurückfahren.

Wenn man die letzten Jahre betrachtet, so hat sich auf dem Webbrowsermarkt einiges getan. Firefox war unlängst der unangefochtene Marktführer, Opera eine häufig eingesetzte Alternative, und Chrome war noch relativ neu. In den letzten 8 Jahren haben sich die Marktanteile stark verändert.

Die weltweiten Marktanteile von Desktop-Browsern sahen laut Netmarketshare Stand Juli 2018, September 2019 und August 2020 prozentual wie folgt aus:

Browser202020192018201720162015201420132012
Chrome69,168,561,658,547,627,619,116,418,7
Internet Explorer5,56,112,019,131,453,058,356,753,8
Firefox7,28,711,011,810,011,815,719,320,3
Microsoft Edge7,25,94,25,64,81,0000
Apple Safari3,74,43,83,44,34,95,45,65,0
Opera1,21,41,51,21,51,31,11,61,6
Andere5,05,90,40,40,40,40,40,6
Quelle: Wikipedia

Bemerkenswert ist hierbei, dass der (veraltete) Internet Explorer immer noch relativ weit verbreitet ist. Das dürfte vor allem auf Intranet-Applikationen zurückzuführen sein, die oft speziell für den IE entwickelt wurden. Diese Applikationen funktionieren auf anderen Browsern nur eingeschränkt oder gar nicht.

Internet Explorer: Nein danke

Wie auch Microsoft selbst zugibt, stammt der Internet Explorer aus einer Zeit, in der das World-Wide-Web und die Umgebung weit weniger anspruchsvoll waren. Weil er technisch stark veraltet ist, haben Firmen begonnen, den Internet Explorer nicht mehr zu unterstützen. Das betrifft zum Beispiel das Produkt »Jira Service Desk« von Atlassian, mit welchem wir unseren Service Desk betreiben. (Ankündigung hier, in Englisch) Viele Dienste bzw. Webseiten unterstützen den Internet Explorer nicht mehr. Das sind zum Beispiel:

  • facebook
  • Youtube
  • LinkedIn
  • Spotify
  • zoom

Die Gründe dafür sind vielfältig. Im Wesentlichen läuft es aber darauf hinaus, dass es nur mehr sehr wenige Benutzer gibt, die noch auf IE11 setzen, und diese zusätzliche Betreuung mit einem sehr hohen Aufwand verbunden ist. Zusätzlich werden dadurch neuere Entwicklungen gehemmt, weil der Internet Explorer technisch gesehen den kleinsten gemeinsamen Nenner bildet. Bei einem Marktanteil von rund 5 % des Internet Explorer werden dadurch die übrigen 95 % der Nutzer zum Beispiel mit langen Ladezeiten und langsamen Webseiten »bestraft«.

Wie geht es weiter?

Bereits 2014 begann Microsoft mit der Entwicklung eines von Grund auf neuen Browsers und nannte ihn Microsoft Edge. Nach einigen Rückschlägen und durchwegs kritischen Rückmeldungen wurden aber 2019 die bisherigen Ergebnisse über Bord geworfen und das Projekt basierend auf Chromium (das quell-offene, technische Fundament von Google Chrome) neu gestartet. Im Januar 2020 wurde die finale Version von Edge (auch Chromium-Edge genannt) veröffentlicht. Seit einigen Monaten wird diese auf Rechner mit Windows 10 ausgerollt.

Microsoft selbst beginnt nun langsam, aber stetig, die Unterstützung des Internet Explorers zurückzufahren. Begonnen wird damit, dass ab Dezember 2020 Microsoft Teams den IE nicht mehr unterstützt. Im August 2021 folgen die restlichen Microsoft 365 Applikationen.

Internet Explorer nur noch im SR5

Wir bei Hermeskim haben uns nach vielen Gesprächen mit Kunden dazu entschlossen, den Internet Explorer 11 auch im nächsten System Release 5 von hermeskim Victory zu unterstützen. Auch hermeskim Victory SR4 wird ja bis zum Erscheinen des SR6 noch unterstützt und gewartet. Von vielen Kunden wissen wir bereits, dass sie in Zukunft auf Google Chrome oder Microsoft (Chromium) Edge setzen. Wir werden daher – beginnend mit hermeskim Victory SR6 – statt Internet Explorer 11 als Standardbrowser Microsoft Edge unterstützen.

Die Veröffentlichung von hermeskim Victory System Release 6 ist für Ende 2021 geplant.


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Helmut Wieser
Über den Autor

Leiter der Entwicklung bei Hermeskim GmbH

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